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04.03.2017 08:57:20
wikipedia

Bundesregierung weiter gegen Ehe-Öffnung

Regierungsspitze will keine Gleichberechtigung

Die deutsche Bundesregierung wird weiterhin nicht für die Ehe für Alle stimmen. Nachdem einige deutsche Politiker sich für die Ehe-Öffnung ausgesprochen haben ,betont die Regierungsspitze nun, dass es die Ehe für alle in nächster Zeit wohl nicht eingeführt wird.

Bei einer Pressekonfernez des Bundestages hat der Pressesprecher des deutschen Bunderegierung , Steffen Seibert , auf die Frage eines Reporters ,noch einmal klar gemacht ,dass sich die Haltung der Deutschen Regierung zur Ehe-Öffnung nicht verändert hat. Seibert kritisiert die Kollegen der anderen Parteien ,dieses Thema überhaupt aufzubringen. Die Regierung plane nicht sich mit dem Thema der Ehe auseinander zusetzen. „Ehe und Familie stehen bei uns unter einem bestimmten und ganz besonderen verfassungsrechtlichen Schutz, der nach den vorliegenden Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts sich auf die Verbindung von Mann und Frau bezieht. Das heißt, hier wäre eine Änderung des Grundgesetzes anzustreben“, so Seibert.

In diesem Punkt ist man sich in Deutschland aber nicht so einig wie es scheint.Das Adoptionsrecht für homosexuelle Menschen ist eingeschränkt . Trotzdem betont der deutsche Gerichtshof, dass Unterschiede zwischen Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft, welche die ungleiche Ausgestaltung der Adoptionsmöglichkeiten rechtfertigen könnten, nicht bestehen.  (lz/abf)