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08.01.2016 15:53:02
BKP / wikipedia

Eine "Mogelpackung" in der Schweiz

LGBT-Aktivisten kämpfen gegen Volksinitiative

Ende Februar sollen die Schweizer darüber abstimmen, ob das Ehe-Verbot für Homo-Paare in der Verfassung verankert werden soll. Der neu gegründete Verein Pro Aequalitate , dem über 20 schweizerische LGBT-Organisationen angehören, richtet seine erste Kampagne gegen eine Volksinitiative der Christlichdemokratischen Volkspartei.

 

Die Partei will durch die Hintertür ein Verbot der Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare in der Schweizer Bundesverfassung verankern. Darüber werden die Schweizer am 28. Februar 2016 abstimmen. Bei einer Annahme der Initiative würde das heute faktisch bereits existierende Heirats-Verbot für LGBT-Menschen noch zusätzlich zementiert und die Diskussion zur Frage der Eheöffnung im Voraus abgewürgt werden.

 

Der Angriff auf LGBT-Rechte wird im Kleingedruckten versteckt: So soll laut der Initiative auch der Satz in die Verfassung aufgenommen werden: "Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau.“ (jb/pv)