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06.02.2016 07:48:06
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Fortschritte in der Krebsforschung

2015 war ein erfolgreiches Jahr

Rasante Fortschritte macht die Medizin bei der Behandlung von Krebs. Neue lebensrettende, oder lebensverlängernde Therapien sind für Betroffene meist auch schnell verfügbar. Die Experten berichten, dass 2015 ein gutes Jahr in der Medikamentenentwicklung gewesen ist.

 

Chemotherapien können immer häufiger durch sogenannte immunologische Tumortherapien ersetzt werden, die gezielt den jeweiligen Tumortypen bekämpfen. Der Präsident der österreichischen Krebshilfe Paul Sevelda, zeigt sich zuversichtlich, dass Betroffene in Österreich zeitnah von Innovationen profitieren können:

 

„Es hat sich immer gezeigt, dass, wenn sich Therapien als wirksam erweisen, auch die Mittel dafür zur Verfügung gestellt werden. Wenn man sich die Spitalsbudgets ansieht, dann ist das Medikamentenbudget natürlich hoch. Wenn man aber die Gesamtkosten der Gesundheitsausgaben in Betracht zieht, dann liegt die Onkologie bei nur etwa einem bis zwei Prozent der Gesamtgesundheitsausgaben. Ich denke, dass Österreich sich das nicht nur bis jetzt geleistet hat, sondern sich auch in Zukunft leisten wird. Wir werden das weiter verfolgen, und die Krebshilfe wird diese Therapien, die für die Betroffenen essentiell und oft auch lebensrettend sind, weiterhin fordern.“

 

Ein neues Krebsforschungslabor,die ViraTherapeutics GmbH, hat wir berichtet haben in Innsbruck eröffnet. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Bekämpfung von Tumoren durch krebstötende Viren. (jb/pv)