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01.04.2016 05:02:30
pixabay.com

Obama versöhnt Kuba

LGBT Rechte haben nachholbedarf

US-Präsident Barack Obama hat beim ersten Kuba-Besuch eines US-Präsidenten seit 1928 in einer Rede zur Versöhnung aufgerufen und für Demokratie geworben. Dabei hat er auch Fortschritte bei den Rechten für Frauen und Homosexuelle in seinem Land erwähnt, die durch demokratische Beteiligung zustande gekommen ist.

 

 

Bei LGBT-Rechten hat Kuba viel Nachholbedarf. Auf der Insel hat das kommunistische Regime nach seiner Machtübernahme im Jahr 1959 die Verfolgung von Schwulen und Lesben verschärft. Diktator Fidel Castro hat Homosexualität zunächst als Nebenprodukt des Kapitalismus gesehen und hat Schwule in Internierungslager gesteckt, in denen viele gestorben sind. Castro hat Homosexualität zwar 1979 offiziell legalisieren lassen, allerdings sind Schwule und Lesben weiter deswegen verfolgt worden. Nach seiner Abdankung hat er sich schließlich 2010 für die Verfolgung von Homosexuellen entschuldigt.(pv/ms)